Demonstrationswerkzeugbau

WBA

Der Demonstrationswerkzeugbau der WBA dient den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als Forschungsumgebung, in der reale Aufträge unter Termin-, Qualitäts- und Kostendruck abgewickelt werden. Diese Forschungsumgebung wurde aufgebaut, um neue organisatorische Konzepte und innovative technologische Entwicklungen auszuprobieren, einem breiten Publikum vorzustellen und zu optimieren. Damit die Arbeiten unter realen Bedingungen erfolgen können, werden im Demonstrationswerkzeugbau unterschiedliche Technologien, Systeme und Werkzeuge eingesetzt. So sind im Demonstrationswerkzeugbau u.a. CNC-Fräsmaschinen, Senk- und Drahterodiermaschinen, Drehmaschinen, Schleifmaschinen und Messmaschinen vorhanden, um die Prozesskette im Werkzeugbau ganzheitlich abbilden zu können. Darüber hinaus werden im  Demonstrationswerkzeugbau moderne und leistungsfähige Softwaresysteme, wie PPS-, ERP-, CAD-, CAM- und weitere Systeme, eingesetzt. Hierbei wird die WBA von ihren Kooperationsmitgliedern unterstützt.
Ziel des Demonstrationswerkzeugbaus ist es, die Werkzeugherstellung auf organisatorischer und technologischer Ebene zu optimieren. Dazu werden Systemen zur GPS-Bauteillokalisierung für eine optimierte Fertigungssteuerung, zur Überwachung des Fräsprozesses, um Werkzeugbrüche und „weglaufende“ Prozessfenster zu antizipieren, Datenbrillen und Tablets zur Informationsweitergabe und -verarbeitung sowie dezentrale Computersysteme, für eine echtzeitnahe Rückmeldung von Fertigungsdaten. Langfristiges Ziel ist die Vernetzung dieser Systemen zur Schaffung einer Datensingularität, wodurch es für Facharbeiter und Führungskräfte zu Erleichterungen in der Informationsweitergabe kommt und diese teilweise automatisiert abläuft. Darüber hinaus sind im Demonstrationswerkzeugbau verschiedene Möglichkeiten der Automatisierung integriert, damit Interessierte vor einer Beschaffung den Austausch mit der WBA suchen können.
Unternehmen haben im Demonstrationswerkzeugbau zudem die Chance, ihre Fertigungsprozesse zu optimieren. Hierfür nehmen sich die qualifizierten Facharbeiter ihre Konstruktionen, Modelle und Zeichnungen zur Hand und prüfen ihre Fertigungsprozesse. Dabei konzentrieren sie sich auf die Identifizierung von Verbesserungspotenzialen, um Prozesszeiten zu reduzieren und bestehende Prozesse durch kostengünstigere zu ersetzen.
Der Demonstrationswerkzeugbau der WBA ist der Prototyping-Werkzeugbau des RWTH Aachen Campus und unterstützt u.a. die Firma e.GO mobile AG bei der Entwicklung und Produktion des Elektrofahrzeugs e.GO Life.

Ihr Ansprechpartner

WBA

Dr.-Ing. Tobias Hensen
Geschäftsführer

+49 241 99016364
demonstrationswerkzeugbau@werkzeugbau-akademie.de