Industrieberatung

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Beratungsansatz

Die Beratung von Industrieunternehmen basiert auf der einzigartigen Kompetenz der WBA im Bereich des Werkzeug- und Formenbaus. Diese resultiert aus einer wissenschaftlichen Herangehensweise unserer hoch motivierten Mitarbeiter gepaart mit einer praxisorientierten Sichtweise. Dadurch wird bei den jährlich rund 50 weltweit durchgeführten Beratungsprojekten sichergestellt, dass interne und externe Werkzeugbaubetriebe sowie die angrenzenden Abteilungen aus den Bereichen Engineering und Serienproduktion zielgerichtet und fundiert beraten werden können.

Der Ansatz in der Beratung ist wokshopbasiert und bindet die Mitarbeiter der Unternehmen von Beginn an in das Projekt ein. Auf diese Weise wird der Veränderungsprozess im Unternehmen durch die Mitarbeiter selbst angestoßen, wodurch die Wahrscheinlichkeit für einen langfristigen Erfolg über die Beratung der WBA hinweg sehr hoch ist.
Die WBA unterstützt dabei mit ihren Methoden, ihrem kennzahlenbasierten Branchenwissen, zahlreichen Best Practices aus erfolgreichen Werkzeugbaubetrieben und einer ergebnisorientierten Arbeitsweise. Neben den konkret entwickelten Lösungen gehört ein detailliertes Projektmanagement ebenso zum Standard wie eine umfangreiche Dokumentation zu allen Arbeitstreffen.

Themen

Die Berater der WBA sehen sich als Unternehmensentwickler für Werkzeugbaubetriebe, die mit der Komplexität einer Einzel- und Kleinserienfertigung eine überlegendes Preis-Leistungsangebot erzielen müssen. Dabei ist die Themenvielfalt der Unternehmen ebenso groß wie das Leistungsangebot im Bereich Industrieberatung.
Häufig beginnen Beratungsprojekte mir einem Benchmarking, um eine Standortbestimmung im Vergleich zum Wettbewerb durchzuführen. Dadurch werden Stärken und Potenziale gleichermaßen aufgedeckt und bilden den Input für eine strategische Ausrichtung des Werkzeugbaus. Anschließend gilt es, Produkte, Prozesse und Ressourcen aufeinander abzustimmen, um das Optimum aus dem Einsatz von Technologie und Ressourcen herauszuholen. Planung und Steuerung, Technologieauswahl, Shopfloormanagement und Layoutgestaltung sind Beispiele für Themen innerhalb eines Projekts. Natürlich werden heute moderne Konzepte und Technologien im Zuge von Industrie 4.0 in die Beratung integriert und Industrie 4.0-Audits und -roadmaps erstellt. Letztlich ist es für Werkzeugbaubetriebe neben der Beherrschung der eigenen Prozesse auf dem Shopfloor ebenso wichtig, Intelligenz über Märkte zu erlangen, um ein globales Sourcing realisieren zu können.
Die einzelnen Module eines Beratungsprojekts werden individuell mit den Unternehmen definiert und an die entsprechenden Unternehmensrandbedingungen angepasst, um standardisierte Vorgehensweisen adaptieren zu können; getreu dem Motto: Unikate in Serie.

Datenbank

Eine Besonderheit in der Beratung der WBA im Werkzeugbau liegt in einem starken Kennzahlenbezug bei der Projektdurchführung. Dieser ist für die WBA von besonderer Bedeutung, da er nicht nur eine Leistungsmessung ermöglicht, sondern auf diese Weise auch realistische Ziele definiert werden können. Um diese kennzahlenbasierte Beratung durchführen zu können, arbeitet die WBA mit dem Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen und dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT zusammen. Gemeinsam konnte so in den letzten Jahren die größte Werkzeugbaudatenbank der Welt aufgebaut werden. Sie besitzt über 1.000 Datensätze von deutschen Werkzeugbaubetrieben, welche nicht älter als 5 Jahre sind sowie mehr als 2.000 Datensätze von internationalen, bewerteten Werkzeugbaubetrieben.
Die Datensätze beinhalten eine Vielzahl von organisatorischen und technologischen Kennzahlen, um beispielsweise Durchlaufzeiten, Wertschöpfung pro Mitarbeiter, Kosten pro Abteilung, CAM-Strategien  und Maschinenlaufzeiten miteinander zu vergleichen. Durch ein Benchmarking können so kennzahlenbasierte Vergleiche mit Wettbewerbern durchgeführt werden, die Stärken und Schwächen aufzeigen. Daraus können dann Handlungsempfehlungen abgeleitet werden, um den Wettbewerbsnachteil durch geeignete Maßnahmen schnell zu minimieren.

Referenzen

Die WBA führt jährlich rund 50 bilaterale Industrieberatungsprojekte mit international agierenden Unternehmen, aber auch kleinen und mittelständischen Werkzeugbaubetrieben durch. Unsere Stärke liegt dabei in der Kombination aus einzigartigem Branchenwissen, einer wissenschaftlichen Herangehensweise und einer unternehmensspezifischen Sichtweise.
Im Folgenden sind Beratungsprojekte mit internen und externen, global und lokal agierenden, kleinen und großen Werkzeugbaubetrieben aus den Bereich Massivumformung, Blechumformung, Spritzgießen und Druckguss sowie Betriebs- und Vorrichtungsbaubetrieben dargestellt.
Referenzen

Partner

Die Durchführung der Beratungsprojekte erfolgt gemeinsam mit Experten vom Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen und dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT, die bereits seit sich bereits seit Jahrzehnten wissenschaftlich mit dem Werkzeugbau auseinandersetzen. Durch die enge Vernetzung der WBA mit den Hochschulinstituten der RWTH besteht bei Bedarf jedoch auch die Möglichkeit, weitere Expertise von Instituten wie dem Institut für Kunststoffverarbeitung an der RWTH Aachen, dem Institut für Oberflächentechnik, dem Institut für bildsame Formgebung oder dem Fraunhofer-Institut für Lasertechnik hinzuzuziehen. Durch diese Kombination aus unterschiedlichen Bereichen ist die Lösung nahezu jeder Fragestellung auf interdisziplinäre Weise möglich.

Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen

Das WZL der RWTH Aachen steht weltweit als Synonym für erfolgreiche und zukunftsweisende Forschung und Innovation auf dem Gebiet der Produktionstechnik. In acht Forschungsbereichen werden sowohl grundlagenbezogene als auch an den Erfordernissen der Industrie ausgerichtete Forschungsvorhaben durchgeführt. Darüber hinaus werden praxisgerechte Lösungen zur Optimierung der Produktion erarbeitet. Das WZL deckt mit den vier Lehrstühlen Fertigungstechnik, Werkzeugmaschinen, Messtechnik und Qualität sowie Produktionssystematik sämtliche Teilgebiete der Produktionstechnik ab.

Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

Das Fraunhofer IPT in Aachen vereint Wissen und Erfahrung in allen Feldern der Produktionstechnik. In den Bereichen Prozesstechnologie, Produktionsmaschinen, Mechatronik, Produktionsmesstechnik und Qualität sowie Technologiemanagement bietet das IPT Projektpartnern und Auftraggebern individuelle Speziallösungen und unmittelbar umsetzbare Ergebnisse für die moderne Produktion. In Zusammenarbeit mit dem WZL und der WBA führt das IPT Benchmarkingprojekte im Werkzeugbau durch. Der Fokus liegt hierbei auf der Bewertung der technologischen Potenziale des Werkzeugbaus.

Ihr Ansprechpartner

WBA

Christoph Kelzenberg, M.Sc.
Leiter Industrieberatung

+49 241 99016365
c.kelzenberg@werkzeugbau-akademie.de